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Kapverden-Inseln über dem Wind und unter dem Wind
Von Gaby | 5.Juli 2008
so nennt man die beiden Inselgruppen der Kapverden im Atlantik vor der Küste von Senegal. Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs mit neun bewohnten und einige kleine unbewohnte Insel. Boavista die östlichste Insel ist etwa 600 km von Senegal entfernt. Die größte Insel Santiago hat rund 990 km². Der Pico de Fogo ist ein Vulkanberg und mit 2829 m die höchste Erhebung der Insel. Die Temperaturen liegen immer über 24°C. Die meisten Menschen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Exportartikel sind der Grogue, einen zu Schnaps aus Zuckerrohr sowie Langusten, Thunfisch und Bananen. Der größte Wirtschaftsfaktor sind Auswanderer, die Geld in die Heimat schicken.
Bis 1975 waren die Inseln portugiesische Kolonie. Auf den Inseln Leben Menschen aus verschiedenen Kulturen. Die erschlossenen Inseln sind Boavista und Sal. Etwa 150000 Touristen besuchen jährlich die Insel. Zu jeder bewohnten Insel gibt es Schiffsverbindungen. Für Touristen ist aber das Flugzeuge das bequemere Reisemittel. Tropische Täler mit Zuckerrohrplantagen, Mangobäume und Bananenstauden prägen das Bild aber auch karge Gebirgslandschaften und feine Sandstrände. Jede Insel hat seinen besonderen Reiz. Für Taucher ist hier natürlich auch ein Paradies. Zu den Höhepunkten zählt aber auch die Besteigung des Vulkanberges. Als Wanderparadies ist die Insel Santo Antao bekannt. Die Hafenstadt Mindelo ist als Musikmetropole bekannt. Aber Vorsicht, es ist auch die Stadt der Taschendiebe. Kulinarisch gibt es natürlich in erster Linie Fisch und Meeresfrüchte.
Die optimale Reisezeit ist von Oktober bis Juni. Regen fällt aber auch in der Regenzeit von Juli bis September sehr selten.
Topics: Portugal, Madaiera, Azoren |





