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Chepedaja's Archive on May 07, 2008
Description
Der Inzest-Fall (AFP), das Inzest-Drama (dpa), die Inzest-Tragödie (oe24), der Inzest-Skandal (Deutsche Welle). Also diese Sache, wo dieser eine Inzest-Verdächtige (Saarländischer Rundfunk) bzw. das Inzest-Monster (Bild) in seinem Inzest-Haus (Stern) mit seinem Inzest-Opfer (alle) eine regelrechte Inzest-Beziehung (alle) geführt hat oder sogar, olala, ein Inzest-Verhältnis (FAZ), aus dem dann etliche Inzest-Kinder (Basler Zeitung) hervorgegangen sind, was den Inzest-Täter (dpa), zumal die Inzest-Vaterschaft (Spiegel Online) inzwischen bewiesen ist, zum unzweifelhaften, eben: Inzest-Vater (dpa) macht. "Inzest-Fall: Mahnwache für Opfer des Inzest-Verbrechens", titelt Focus Incest und übersieht völlig, dass in dieser Überschrift noch zwei Substantive gänzlich unbestimmt und einsam, nachgerade vaterlos, herumstehen. "Inzest-Fall: Inzest-Mahnwache für Inzest-Opfer des Inzest-Verbrechens" - so sieht eine Überschrift aus! Die Vergewaltigungen: wurscht. Jahrzehntelange Freiheitsberaubung, Zerstörung von Leben, Körperverletzung, Folter, Mord: egal. Der Inzest muss in die Überschrift, der Inzest ist das geile Detail, der Inzest und das, olala Lolita, Inzest-Verhältnis. Halb zog sie ihn, halb sank er hin. Und wenn man zu lange "Verbotene Liebe" schaut, dann macht man auch Überschriften wie die Oberösterreichischen Nachrichten: "Sieben Kinder mit eigenem Vater gezeugt". Ekelhaft. Man sollte die Frau dafür bestrafen.